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smartPACHT für das Montessori-Kinderhaus Fürstenfeldbruck

Drei Jahre Anlauf, dann ging es schnell

Es ist eine Geschichte mit langem Vorlauf und einem überraschend zügigen Schluss: Seit 2022 trug sich die Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e. V. mit dem Plan, das voll südausgerichtete Dach des Kinderhauses für die Sonnenenergie zu nutzen. Drei Jahre lang stand der Verein dafür in Verhandlungen mit der Sonnensegler Bürgerenergiegenossenschaft eG. Kurz vor Vertragsabschluss kam im Mai 2025 die Absage von deren Aufsichtsrat — verbunden allerdings mit einer Empfehlung: sich an die Energiegenossenschaft Fünfseenland eG (EGF) zu wenden.

Was dann folgte, ging vergleichsweise rasch.

Vom Erstkontakt zum fertigen Dach in unter einem Jahr

Innerhalb kurzer Zeit legte die EGF eine übersichtliche Kalkulation vor, man wurde sich schnell einig. Bereits im Dezember 2025 lagen die PV-Module auf dem Dach des Kinderhauses, im Januar 2026 folgte die Elektrik. Realisiert wird das Projekt im Pachtmodell smartPACHT, mit dem die EGF Dächer von Vereinen, Kommunen und Unternehmen für die Solarstromerzeugung nutzbar macht — ohne dass die Eigentümer:innen selbst investieren müssen.

Im Frühjahr 2026 folgte der zweite Schritt: Ein Heizungsumbau mit einer Wärmepumpe, eingebaut von der Firma Schneider Haustechnik, soll dafür sorgen, dass möglichst viel des selbst erzeugten Sonnenstroms auch direkt im Haus verbraucht wird. PV-Anlage und Wärmepumpe greifen dadurch ineinander — ein gutes Beispiel dafür, wie sich Strom- und Wärmewende zusammen denken lassen.

Luftaufnahme des Montessori-Kinderhauses Fürstenfeldbruck mit Photovoltaik-Modulen auf dem Süddach. Foto: © EGF
Luftaufnahme des Montessori-Kinderhauses Fürstenfeldbruck mit Photovoltaik-Modulen auf dem Süddach. Foto: © EGF

„Allein hätte ich das wahrscheinlich nicht geschafft“

Für die Leiterin der Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e. V. ist die Lösung mehr als eine technische Sanierung. In ihrem Empfehlungsschreiben schreibt sie:

„Diese zeitgemäßen Erneuerungen hätte ich aus eigener Kraft wahrscheinlich nicht realisieren können. Allein mir das notwendige Wissen anzueignen, Angebote einzuholen, zu entscheiden, was für das Kinderhaus die beste Lösung wäre — all dies hätte mich viele Stunden gekostet. Herr Kalker und seine Kolleginnen standen mir immer zeitnah mit guter Beratung freundlich und verständnisvoll zur Seite.“

Genau dafür ist smartPACHT da

Das Montessori-Kinderhaus zeigt exemplarisch, was smartPACHT leisten soll: Eigentümer:innen müssen weder Kapital binden noch sich in Technik, Förderbedingungen und Vergabeverfahren einarbeiten. Die EGF übernimmt Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der Anlage; die Einrichtung bekommt günstigen Sonnenstrom direkt vom eigenen Dach. Dass die Kombination mit einer Wärmepumpe der Firma Schneider Haustechnik die Eigenverbrauchsquote zusätzlich erhöht, macht das Projekt darüber hinaus zu einem Vorzeigebeispiel für gelungene Sektorenkopplung im kleinen Maßstab.

Auf einen Blick

  • Standort: Montessori-Kinderhaus Fürstenfeldbruck
  • Träger: Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e. V.
  • Modell: smartPACHT der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG
  • Module installiert: Dezember 2025
  • Elektrik: Januar 2026
  • Wärmepumpe (Schneider Haustechnik): Frühjahr 2026


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