Visualisierung Ludwigs Karolinen Geraeumt © TUM

Bürgerwind
Forstenrieder Park

Riesengroßes Interesse an der Finanzierung des Bürgerwindparks

Während der 12 Tage laufenden Zeichnungsfrist für die Finanzierung der Bürgerwindräder im Forstenrieder Park wurden durch unsere Mitglieder und viele Neumitglieder hohe Beträge zur Beteiligung angemeldet.

Daher ist das Vorhaben, für das je 1,2 Mio. Euro durch die EGF und durch die BENG finanziert werden, deutlich überzeichnet.

Alle Interessenten werden in den nächsten Tagen genaue Informationen zur endgültigen Höhe ihrer Beteiligungsmöglichkeit erhalten und den entsprechenden Vertragsvorschlag.

Wir bedanken uns bereits jetzt für das große Vertrauen und die überwältigende Zustimmung aus der Bürgerschaft für die Errichtung des Windparks. Wir halten Sie weiter informiert.

Der Bürgerwindpark auf einen Blick

Enercon E-160 © Enercon
  • 4 Windräder Enercon E-160
  • Nabenhöhe: 166 m
  • Rotorhöhe: 246 m
  • Nennleistung je Anlage: 5,56 MW
  • Gesamtleistung: 22,24 MW
  • Stromerzeugung: ca. 35.000 MWh/a (35 GWh)
  • CO₂-Einsparung: ca. 35.000 t pro Jahr
  • Baustart: Februar 2026 / Fundamente
  • Betriebsbeginn: Ende 2026
  • Betriebsdauer: mindestens 20 Jahre

Enercon E-160 © Enercon

Karte Buergerwindanlagen Forstenrieder Park

Standorte der Windkraftanlagen Bürgerwind Forstenrieder Park. Die vier blau markierten Anlagen werden mit unserer Beteiligung gebaut.
Karte: ©Open Street Map contributors

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Die Windkraftanlagen im Forstenrieder Park werden mit Enercon E-160 Turbinen mit einer Nennleistung von 5,56 MW bestückt. Die Turbine wurde in Hinblick auf die Anforderungen mittlerer bis schwacher Windstandorte entwickelt und optimiert die Ertragsmöglichkeiten. Zum Vergleich: Die Windräder in Berg vom Typ Enercon E-115 haben eine Nennleistung von je 3 MW.

Enercon E-160. Foto: © Enercon

Solar und Wind sind ideale Partner

Sonne und Wind – sie sind wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter, wie Yin und Yang. Beide Kräfte ergänzen sich auf natürliche Weise. Während Photovoltaik-Anlagen in den langen, hellen Monaten des Sommers zuverlässig hohe Erträge liefern, ist die Sonneneinstrahlung im Winter schwach. Genau dann entfaltet der Wind seine Stärke: Stürme, Westwinde und Höhenströmungen treiben die Rotoren an – und erzeugen viel Energie, die wir in der kalten Jahreszeit dringend brauchen.

Auch in der Region München ist diese Balance wichtig. Ohne Windkraft fehlt im Winter der zweite tragende Pfeiler einer klimafreundlichen, stabilen Energieversorgung. Wind und Sonne gemeinsam machen aus der „Zufälligkeit“ des Wetters ein weitgehend auch ohne Speicher verlässlicheres System – sauber, regional und unabhängig. Der Ausbau der Windenergie ist ein daher zentraler Baustein für eine nachhaltige, zukunftssichere und wirtschaftlich starke Region. Wir rechnen mit einer jährlichen Erzeugung von etwa 35 GWh Strom.

Wer die Energiewende ganzheitlich denkt, denkt Solarenergie und Windkraft als Partner – das Doppel, das uns durch alle Jahreszeiten trägt. Die folgende Grafik des Fraunhofer Instituts zeigt dies am Verlauf des Jahres 2024. Nur in zwei Monaten, Oktober und November, gab es eine Schwächephase.

Solar und Windenergie bei der
Stromerzeugung

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